Abgeflammt-Aufgeklärt

Aufgeklärt: Myrrhe ist der Tausendsassa bei Magen- und Darmbeschwerden und hat auch eine „opiate“ Komponente

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Die Myrrhe ist ein seit Jahrtausenden geschätztes Naturharz, das aufgrund seiner speziellen Inhaltsstoffe eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt ausüben kann. In der modernen Naturheilkunde wird sie besonders für ihre entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften geschätzt.

Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt

Myrrhe wird häufig bei unspezifischen Magen-Darm-Erkrankungen oder Reizdarmsyndrom eingesetzt. Ihre Wirksamkeit basiert auf mehreren Mechanismen:

Myrrhe und das „Glücksgefühl“

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Dass Myrrhe mit einem gesteigerten Wohlbefinden oder gar Glücksgefühlen in Verbindung gebracht wird, liegt an ihrer Interaktion mit dem zentralen Nervensystem.

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Wirkung auf Opioid-Rezeptoren

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bestimmte Moleküle in der Myrrhe (insbesondere Furanoeudesma-1,3-dien) an die Opioid-Rezeptoren im Gehirn binden können. Diese Rezeptoren sind Teil des körpereigenen Belohnungssystems und steuern das Schmerzempfinden sowie die emotionale Lage.

Schmerzlinderung und Entspannung

Durch die Bindung an diese Rezeptoren kann Myrrhe eine leicht schmerzlindernde und angstlösende Wirkung entfalten. Wenn körperliche Beschwerden nachlassen und das Nervensystem zur Ruhe kommt, resultiert daraus oft ein Zustand der Entspannung, der subjektiv als Glück oder tiefe Zufriedenheit wahrgenommen wird.

Anwendungshinweise

In der Apotheke ist Myrrhe meist in Form von Tabletten (oft in Kombination mit Kaffeekohle und Kamille) oder als Tinktur erhältlich.

  • Tinkturen: Werden oft bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum zum Gurgeln genutzt.

  • Tabletten: Diese sind für die systemische Wirkung im Darm optimiert, da sie die Wirkstoffe gezielt dort freisetzen.

Da Myrrhe sehr intensiv schmeckt und die Schleimhäute reizen kann, sollte die reine Anwendung des Harzes oder der Tinktur im Magen-Darm-Bereich nur nach Rücksprache mit Fachpersonal erfolgen.

Dieser Artikel stellt keine medizinische Beratung dar. Bitte befragen Sie Ihren Arzt.

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